STADT-, GEMEINDE- UND REGIONALENTWICKLUNG

Durch die Zusammenarbeit über die Stadt- und Gemeindegrenzen hinaus kann eine gesamtheitliche Entwicklung von funktionalen Räumen angestrebt und verfolgt werden. Auch überregionale Interessen können erkannt und gemeinsame Lösungsansätze erarbeitet werden.

In Zusammenarbeit mit Experten aus anderen Fachbereichen kann eine gesamtheitliche Entwicklung von funktionalen Räumen aufgezeigt werden. Konzeptionelle Vorgaben werden erarbeitet, um die angestrebten Ziele erreichen zu können. Die Stadt-, Gemeinde- und Regionalentwicklung ist richtungsweisend. Bei folgenden Planungsinstrumenten finden Mitwirkungen unsererseits statt.

- Richtplänen
- Gestaltungspläne
- Strategien
- Zürcher Planungsgruppe Glattal (ZPG)
- Zürcher Planungsgruppe Zimmerberg (ZPZ)
 

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MOBILITÄT

Mobilität bezeichnet die Beweglichkeit von Personen in einem geographischen Raum. Das Mobilitätsverhalten der einzelnen Personen ist abhängig von den zur Verfügung stehenden Verkehrsmitteln und deren Angebot sowie von Infrastrukturen (Wohnen, Freizeit, Arbeiten) im entsprechend Umkreis.

Das Mobilitätverhaltens einzelner Personen wird von verschiedensten Abhängigkeiten beeinflusst und ist geprägt durch Lebensstil und Gewohnheiten.

Die Lenkung des Mobilitätsverhalten wird immer wichtiger, um die vorhandenen Infrastrukturen optimal auszulasten und somit den Platzbedarf effizient auszugestalten. Durch Massnahmen wie Mobilitätsmanagement, Mobilitätskonzept und Parkraumbewirtschaftung kann das Mobilitäts-verhalten beeinflusst und Personen- und Fahrzeugströme gelenkt werden.

Das Mobilitätsmanagement hat zum Ziel eine nachhaltige und umweltverträgliche Mobilität zu ermöglichen. Wichtige Faktoren sind dabei auch die Bewusstseinsbildung sowie Information und Kommunikation zwischen Behörden, Fachstellen und der breiten Bevölkerung.

 

KONZEPT/VERKEHRSPLANUNG

Eine Gesamtbetrachtung der relevanten Themen (Benutzergruppen, Sicherheit, Benutzung, Umwelt, Raumplanung) ist im Bereich Verkehr und Strassenraum ein wichtiger Aspekt und ist für die Erarbeitung von Konzepten massgebend.

Um Zusammenhänge erläutern und darstellen und die verschiedensten Einflüsse beachten und integrieren zu können werden Konzepte erarbeitet. In folgenden Bereichen sind Konzepte hilfreich.

- Gestaltung (z.B. Betriebs- und Gestaltungskonzepte)
- Geschwindigkeit (z.B. Fuss- und Veloverkehrskonzepte)
- Erschliessung (z.B. Parkierungs- und Verkehrserschliessungskonzepte)
- Wettbewerbe

 

VERKEHRLICHE BERATUNG/BEGLEITUNG

Die Beratung/Begleitung beinhaltet sowohl die Unterstützung von Gemeinden und Kantonen als auch die von privaten Büros aus anderen Fachbereichen.

Zur verkehrlichen Beratung/Begleitung gehört einerseits die Beantwortung von verkehrstechnischen Fragen wie zum Beispiel die Prüfung von Geometrie und Befahrbarkeit von Parkierungsanlagen und deren Integration in die Umgebung. Andererseits bieten wir Unterstützung in Form von fachmännischer Beurteilung von Projekten, beispielsweise in einem Jurybeisitz.

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VERKEHRSTECHNISCHE GUTACHTEN

Ein verkehrstechnisches Gutachten ist eines von vielen Instrumenten im gesamten Planungsprozess. Es dient der objektiven Beurteilung und Begründung notwendiger Entscheide, mit Bezug zur Raum- und Verkehrsplanung oder zur Ausgestaltung des Verkehrsraumes.

In verkehrstechnischen Gutachten wird das heutige Verkehrsverhalten analysiert und beschrieben, die gesetzlichen Vorgaben aufgezeigt sowie Ziele definiert. Anhand dieser Grundlagen werden Massnahmen erarbeitet. Es wird beurteilt, ob die Massnahmen für die Zielerreichung sinnvoll, zweck- und verhältnismässig sind. Für folgende Bereiche werden Verkehrstechnische Gutachten erstellt.

- Leistungsbeurteilung
- Abweichende Höchstgeschwindigkeit
- Tempo-30-Zone / Begegnungszone
- Anlagen für den Fuss- und Veloverkehr
- Signalisation

 

VERKEHRSSIMULATIONEN

Anhand von Verkehrssimulationen werden komplexe Zusammenhänge nachvollziehbar dargestellt und abgebildet.

Verkehrssimulationen sind gerade bei nebeneinanderliegenden Knoten und Abhängigkeiten verschiedener Infrastrukturen hilfreich für das Verständnis. Die gegenseitige Beeinflussung können damit ermittelt werden und sind gut nachvollziehbar. Zudem können mögliche Auswirkungen ab-geschätzt und beurteilt werden.

Die Verkehrssimulationen werden mit dem Programm «VISSIM» erstellt.

 

 
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INFRASTRUKTUR SICHERHEITSLEISTUNGEN (ISSI)

Das ASTRA veröffentlicht „Vollzugshilfen“ als Grundlage und Empfehlungen, um die Sicherheit im Strassenverkehr zu verbessern. Durch den gezielten Einsatz dieser ISSI-Instrumente werden verschiedene Unfallschwerpunkte und Gefahrenstellen systematisch erkannt und wenn möglich ent-schärft.

Zu folgenden Bereichen steht ein Instrument zur Verfügung:

- RIA  (Road Safety Impact Assessment) Die sicherste Projektvariante bestimmen
- RSA  (Road Safety Audit)  Projekte verkehrssicher entwerfen
- RSI (Road Safety Inspection)   Gefahrenstellen identifizieren und sanieren
- BSM (Black Spot Management)  Unfallschwerpunkte identifizieren und sanieren
- NSM (Network Safety Management) Die Verkehrssicherheit auf Netzebene bewerten
- EUM (Einzelunfallstellen-Management) Die Strasseninfrastruktur fallbezogen analysieren

Die Instrumente RSA, RSI und BSM werden in unserem Büro zur Verbesserung der Verkehrssicherheit eingesetzt. Je nach Projektstand wird das RSA auf Projektierungsebene, das RSI bei fest-gestellten Gefahren an bestehenden Anlagen oder das BSM bei der Sanierung von Unfallschwer-punkten angewendet.

 

VERKEHRSGRUNDLAGEN

Verkehrserhebungen und Verkehrsbeobachtungen bilden die Grundlage der Verkehrsplanung. Sie ermöglichen das Erkennen von Problemen im Verkehrsablauf und von Sicherheitsdefiziten im Verkehrsraum.

Die Fahrgeschwindigkeiten und die Verkehrsmengen können mittels Seitenradarpistole oder dem Seitenradar erhoben werden. Bei komplexeren Aufgabenstellungen können mit dem Videosystem Miovision Videoaufnahmen des Verkehrs und von Knotenbereichen durchgeführt und ausgewertet werden.